„In beispielloser Geschwindigkeit vergrößert, modernisiert und diversifiziert China sein Atomwaffenarsenal“, schreiben die beiden Autoren Oliver Meier (Direktor für Politik und Forschung beim European Leadership Network/ELN) und Michael Staack (emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Hochschule der Bundeswehr) in einer Analyse der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie beklagen allerdings diesen Zustand nicht nur, sondern sehen ihn auch als eine Chance für eine mögliche Kooperation bei der Rüstungskontrolle. Ihre kurze, neunseitige Analyse trägt den Titel „Fokusierter Multilateralismus: Wie China und Deutschland bei Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung besser zusammenarbeiten können.“ Darin behaupten sie, dass es im Interesse Deutschlands und Europas liege, China näher an die Rüstungskontrolle heranzuführen. Sie machen sich keine Illusionen, dass dies ein schwieriges Unterfangen sei, aber trotzdem zeigen sie konkrete Schritte auf, wie man zu einer deutsch-chinesischen Kooperation bei der Rüstungskontrolle gelangen könnte.
Info:
Hier der Report von Oliver Meier und Michael Staack: https://library.fes.de/pdf-files/international/21918.pdf