Mit dem Aufstieg der chinesischen E-Autos beschäftigt sich eine Studie der Fridrich-Ebert-Stiftung: „Chinas Elektroauto-Erfolg verstehen: Lehren für Europa.“ Autor der 28seitigen Studie ist Anders Hove, der über 2o Jahre in China arbeitete, unter anderem auch für die GIZ. Derzeit ist er am Oxford Institute for Energy Studies. Er führt nicht – wie so viele Kommentatoren und Politiker – den Erfolg auf einen Grund zurück: die Subventionspolitik des Staates. Für ihn gibt es vielmehr drei Elemente, warum Chinas Hersteller in diesem Segment zum Weltmarktführer emporgestiegen sind: Neben den politischen Maßnahmen sind es auch die dynamischen private Akteure (von BYD über Geely bis Xpeng) sowie technologische Faktoren. Für Europa sei der Wettbewerb aber noch nicht verloren, schreibt Hove. Aber Europa sollte von den Chinesen lernen und sich ebenfalls für eine „kluge Industriepolitik mit einem integrierten Ansatz für Elektrofahrzeuge“ entscheiden.
Info:
Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung kann man hier herunterladen: https://library.fes.de/pdf-files/international/21926.pdf