Der Westen wird bei der Versorgung mit schweren Seltenen Erden noch für lange Zeit von China abhängig sein. Das ergab eine Studie der Deutschen Rohstoffagentur (DERA). Weltweit seien rund 470 Lagerstätten von Seltenen Erden bekannt. Davon liegen zwar knapp 200 von ihnen außerhalb Chinas, dennoch verfüge das Land bei weitem über die größten Reserven und Produktionsmengen. 2023 lag die Bergwerksförderung weltweit bei 384 000 Tonnen, wovon 60 Prozent in China abgebaut wurden. Noch deutlicher sah das Ergebnis bei der Raffinadeproduktion aus: 93 Prozent der weltweit 331 000 Tonnen wurden in China erzeugt. Für die Versorgung der Welt besonders kritisch ist die Situation bei den schweren Seltenen Erden, die zu 100 Prozent aus China kommen. 16 Elemente zählen zu der Gruppe Seltener Erden, darunter Lanthan, Neodym, Dysprosium oder Terbium. Sie werden in zahlreichen Hochtechnologiebereichen eingesetzt und sind für die Energie- und Mobilitätswende unersetzlich.
Info:
Hier die Pressemitteilung zur Studie der DERA: https://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/BGR/DERA/dera-bgr-2025-03-13_seltene-erden-dera-studie-bewertet-weltweite-projekte.html