STUDIE I Ship Wars

Vor 20 Jahren spielte China noch keine Rolle im globalen Schiffbau. „Today, it dominates the industry“, schreiben die drei Autoren Matthew P. Funaiole, Brian Hart und Aidan Powers-Riggs in ihrer Studie „Ship Wars – Confronting China’s Dual-Use Shipbuilding Engagement”. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Chins State Shipbuilding Corporation (CSSC), der inzwischen mit Abstand größter Schiffbauer der Welt. Um die Bedeutung dieses Giganten zu ermessen, ziehen die Autoren folgenden Vergleich: „The firm built more commercial vessels by tonnage in 2024 than the entire U. S. shipbuilding industry has built since the end of World War II.“ Längst baut CSSC auch Kriegsschiffe und wird deshalb in dem 74-Seiten-Report als „poster child of Beijing‘s military civil-fusion“ beschrieben. Angesichts dieser Tatsache warnen die Autoren von einer engeren Zusammenarbeit westlicher Firmen mit CSSC, würden sie doch dadurch indirekt zum Aufbau der chinesischen Kriegsflotte beitragen. 

Info:

Die Studie „Ship Wars“ des CSIS kann man hier downloaden:

https://csis-website-prod.s3.amazonaws.com/s3fs-public/2025-03/250311_Funaiole_Ship_Wars.pdf?VersionId=rr_4IH5jXertgzLdS.ke07oFmgWTHnIM

Dazu passt auch folgender Artikel in Foreign Affairs: https://www.foreignaffairs.com/united-states/does-america-face-ship-gap-china?s=EDZZZ005ZX&utm_medium=newsletters&utm_source=fatoday&utm_campaign=Does%20America%20Face%20a%20%E2%80%9CShip%20Gap%E2%80%9D%20With%20China?&utm_content=20250319&utm_term=EDZZZ005ZX

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